Wer wir sind

Die Neusser Ordensschwestern sind eng mit der Geschichte der Stadt verbunden. Viele kennen unsere umfangreiche Arbeit in Krankenhäusern, Hospiz und Psychiatrie. Unsere Haltung und Spiritualität ist geprägt von der Regel des Heiligen Augustinus. Wir laden herzlich dazu ein, unsere Gemeinschaft kennenzulernen und unsere Angebote zu nutzen.

Unsere Gemeinschaft

Als Augustinerinnen leben wir in einer Gemeinschaft von Ordensfrauen, die ihr Leben aus dem Evangelium, der Kraft des Gebetes und nach der Regel des heiligen Augustinus gestalten.

Wir leben in dieser Gemeinschaft, um miteinander Gott zu suchen, auf dem Weg der Nachfolge Jesu zu wachsen und in seinem Namen den Menschen zu dienen, damit sie Gottes liebende und heilende Kraft spüren und erfahren können.

Chronik

Johanna Etienne und ihre Mitschwester Franziska waren Cellitinnen in Düsseldorf. Zusammen übernahmen sie 1844 die Aufgabe, Kranke und Notleidende in Neuss zu versorgen. Schon bald hatte Johanna Unterstützung durch weitere junge Frauen, so dass 1853 eine neue Kongregation gegründet werden konnte.

1858 erwarben die Schwestern das sogenannte „Gütchen“, in dem sie das Josefskloster errichteten, das bis 1923 ihr Mutterhaus war.

Ab 1863 folgten zahlreiche Neugründungen, im Rheinland, aber auch in Belgien und in den Niederlanden. Am 28.3.1881 starb Johanna Etienne und wurde auf dem städtischen Friedhof in Neuss beerdigt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs die Gemeinschaft auf etwa 260 Schwestern. Das alte Krankenhaus auf der Brückstraße zog in den Neubau auf der Preußenstraße, dem heutigen Rheinland Klinikum, vielen als das „Neusser Lukas“ bekannt. 1923 zogen die Schwestern in die ehemalige Villa Leuchtenberg. Dort entstand das Kloster Immaculata, das 1927 das neue Mutterhaus wurde.

Die Gemeinschaft wuchs stark an und hatte 1933 etwa 530 Ordensschwestern und 75 Novizinnen. Im Jahre 1940 mussten die Neusser Augustinerinnen 30% ihrer Mitglieder der Wehrmacht zur Verfügung stellen. Bedingt durch die Kriegssituation stieg die Zahl der Patienten und Patientinnen so stark an, dass nach weiteren Unterbringungsmöglichkeiten gesucht werden musste. Zugleich kam es zu personellen Engpässen.

Lange Zeit konnten die Neusser Augustinerinnen nach dem Krieg große und wichtige Einrichtungen unterhalten, sogar in Burundi. Damit waren sie einer der größten Arbeitsgeber in Neuss. Um bei schwindendem Nachwuchs wichtige Gesundheitseinrichtungen weiter erhalten zu können, gründeten die Schwestern 2001 die Stiftung Cor Unum, der sie ihre Einrichtungen übergaben. Dem folgte 2004 die Gründung der die St. Augustinuskliniken gGmbH gegründet, die sich um den laufenden Betrieb kümmert und den Neubau des „Zentrum für seelische Gesundheit im Rheinkreis Neuss“ errichtete.

Aus unserem Alltag